Copyright © 2011  Michael Prothmann / MProthmann Naturfoto !!! Die Weiterverarbeitung aller Seiteninhalte und Bilder, auch auszugsweise ist nicht gestattet !!! Das Autostativ Es gibt viele unterschiedliche Variationen von Auto- und Autoscheibenstativen auf dem Markt zu kaufen. Die meisten werden mit Schrauben an der Glasscheibe befestigt, was bei heutigen Fahrzeugen durch die abgerundete Scheibenform in meinen Augen nicht den optimalen Halt garantiert. Ebenso liegen die Preise von gekauften Autostativen jenseits dessen, was ich bereit bin dafür auszugeben. Was lag also näher, als ein eigenes Autostativ zu basteln, welches meinen Anforderungen genau entsprach. Sicherlich, ich hätte natürlich auch meinen Kirschkernsack nehmen können, aber wer schon einmal mit langer Brennweite auf einem Autostativ gearbeitet hat, wird diese immer dem sogenannten “Beanbag” vorziehen, da die Gefahr beim fotografieren zu verwackeln lange nicht so hoch ist. Die erste Variante. Einfach ein Winkel für den Scheibenschacht und eine Auflage für den Stativkopf. Man kann auch verleimtes Holz nehmen. Die velängerte Auflage zum fotografieren aus dem Beifahrerfenster. Es stellte sich heraus, das es micht möglich war die komplette Konstruktion sicher abzustützen. Im ersten praktischen Einsatz bemerkte ich, das der Schwerpunkt zu hoch lag. Dieses mußte ich dringend ändern. Die überarbeitete Version. Der Schwerpunkt liegt viel tiefer und die Abstützung durch mein NOVOFLEX Schulterstativ bringt noch höhere Stabilität als bei der ersten Version. Die komplette Einheit aus Stativ / Stativkopf und Kamera / Objektiv sitzt fest auf der Armlehne. Das Gewicht liegt nicht auf dem Schulterstativ, sondern drückt gegen die Türverkleidung. Das Schulterstativ dient nur zur zusätzlichen Stabilisierung. Es könnte auch gegen ein Einbeinstativ mit Bodenabstützung ausgetauscht werden. Dabei verliert man aber an Flexibilität / Geschwindigkeit beim Aufbau. Nun zum praktischen Einsatz :  Das einsetzen des vormontierten Autostatives in den Scheibenschacht dauert keine 10 Sekunden.   Die Kameramontage dauert nochmals ca. 20 - 30 Sekunden. Damit ist man nach nicht einmal 1 Minute Schußbereit und verpasst kaum noch ein Motiv. Ein weiterer Vorteil liegt in der Beweglichkeit     der Einheit im Scheibenschacht. Durch die Möglichkeit es im Scheibenschacht vor und zurück                bewegen zu können, besteht keine Beeinträchtigung durch den Seitenspiegel mehr.